Eingereicht · Band II

ALLESLYRIK

Gedichte, alle an einem Ort gesammelt.

Jetzt oder immer

Es wiederholt sich
und alles kommt wieder,
sagt man.
Doch Geschichte
hat Zukunft
noch längst nicht vertan!
Aus ihr lernen,
was ändern,
ist die Hoffnung dabei,
dass man denke,
man rede,
sich einander verzeih’.

Und selbst wenn,
trotz Gelerntem,
Gesprächen,
Vergebung,
von vorne
der Kreislauf beginnt,
bleibt aufs Neue
auch Hoffnung
auf Einsicht,
Gewissheit,
Vernunft,
dass Besinnung gewinnt.

Etwas gesagt

in gleichem Ton
in hundertzwanzig Kreisen,
als hundert Wiederholungen
auf etwa achtzig Weisen.
Und spricht es nur
ein Einzelmund
in monotonen Chören,
so werden es
zweihundertfach
einhundert Richter hören.
Versteht’s denn einer
wie gemeint
(Argwohn braucht keinen Mut),
verharrt der Rest
glaubensgehemmt
in seiner Urteilsflut.

Mensch!

Wut – Meine Güte! – was richtest du an, dass man kaum noch verständig …

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Was bleibt

Damit wir uns nicht falsch versteh’n: Was gäb’ ich – Ach! – für Kürbiscreme! Ein Löffel Sahne mittendrin – ja, wonach sonst steh’ mir der Sinn? …

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Das wilde Beben meiner Brust, der ganze angestaute Frust und all das seelische Verprügeln: Weg, so wie beim Hemdenbügeln. …

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Frust im Digital

So macht das keinen Spaß! So hab’ ich keine Lust! Denn, hey, ich sag’ euch mal was: Das artet aus in Frust! …

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